Ernährung & Schwangerschaft

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft ist für die Mutter und die Entwicklung des Kindes besonders wichtig. Oft herrscht die Meinung vor, nun "doppelt" essen zu müssen. Es ist richtig, daß sich sowohl in der Menge, aber vor allem in der Qualität des Essens einiges ändern bzw. angepaßt werden muß.

Mit dem Institut für Ernährungsmedizin und Stoffwechselerkrankungen stehen Ihnen erfahrene Fachärzte für Fragen zur gesunden Ernährung in der Schwangerschaft bzw. wenn notwendig, für die Ernährung bei schwangerschaftsspezifischen Erkrankungen zur Verfügung.

In folgenden Bereichen finden Sie kompetente Unterstützung und Betreuung:

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft und Stillperiode

Bedarfsgerechte Ernährung ist die Grundvoraussetzung für Mutter und Kind. Die Frage der biologischen Wertigkeit der Nahrung ist genauso wichtig wie die Frage einer möglichen bzw. notwendigen Nahrungsergänzung. „Blinde Substitution" sollte es in keinem Fall mehr geben. Mit genauen Analysen sowohl der Zusammensetzung der Nahrung, als auch mit ergänzenden Labortests, ermöglichen wir diesbezüglich eine ernährungsmedizinisch einwandfreie aber dennoch praktisch orientierte, durchführbare und gesunde Ernährung.

  • Ernährungsprotokoll zur Berechnung der bedarfsgerechten Ernährung
  • Analyse der Mikronährstoffsituation
  • Ernährung bei Allergien
  • Ernährung bei Unverträglichkeiten
  • Analyse des Bedarfs bei der Nährstoffergänzung verbunden mit einer individuellen Dosierungsempfehlung

Ernährung bei Problemen, die in der Schwangerschaft auftreten können

  • Frühgestose (der Begriff Gestose kommt von Gestagen = Gelbkörperhormon): Diese Erkrankung macht sich in den ersten Schwangerschaftsmonaten durch Kopfschmerzen, Übelkeit und Brechneigung bemerkbar. Gewichtsverlust und die damit verbundenen Erscheinungen sind die Folge. Da der Bedarf von Nährstoffen besonders in dieser Phase der Schwangerschaft von enormer Wichtigkeit ist, muß frühzeitig eine individuelle Therapie mit Mikronährstoffen (Nahrungsmittelergänzung) und wenn erforderlich sogar eine vorübergehende bilanzierte parenterale Ernährung (Infusionen über die Venen) durchgeführt werden.
  • Bei Spätgestosen - Bluthochdruck, geschwollene Beine und Eiweißverlust - die erst im letzten Drittel der Schwangerschaft auftreten, kann durch gezielte ambulante Behandlung bei Risikopatientinnen ein Auftreten dieser Erkrankung weitgehend verhindert werden. Mikronährstoffanalysen und entsprechende Therapien sowie milde Schwangerschaftsgymnastik helfen, das mit dieser Erkrankung einhergehende Frühgeburtsrisiko zu senken.
  • "Schwangerschaftszucker" (Schwangerschaftsdiabetes)
    Unter der Belastung der Schwangerschaft treten nicht selten Hinweise auf eine diabetische Stoffwechselstörung (Schwangerschaftszucker) auf. Durch unterschiedliche laborchemische Untersuchungen kann ein „Schwangerschafts-Zucker" festgestellt werden. Von besonderer Bedeutung ist es, diese Entgleisung des Stoffwechsels rechtzeitig festzustellen, um Schäden für Mutter und Kind zu vermeiden. Bei betroffenen Patientinnen ist auch nach der Geburt eine engmaschige Kontrolle nach einem genauen Untersuchungsplan erforderlich. Liegt ein Schwangerschaftsdiabetes vor, muß die werdende Mutter ihre Ernährung umstellen und eine besondere Diät einhalten.

Ernährung während der Stillperiode:

Auch für die Stillperiode sowie bei starkem Übergewicht nach der Schwangerschaft finden Sie im Institut für Ernährungsmedizin und Stoffwechselerkrankungen professionelle Beratung und Behandlung.