Mütter reduzieren mit einer aus­ge­wogenen Ernährung und regel­mäßiger Be­wegung unter anderem das Risiko an Schwanger­schafts­diabetes (Gesta­tions­diabetes) oder Prä­eklamspie zu erkranken und ver­hindern eine zu rasche Gewichts­zunahme.

Außerdem weisen Studien darauf hin, dass die Geschmacks­präferenzen des Kindes bereits im Mutter­leib geprägt werden und präven­tive Effekte auf die Ent­stehung von Über­gewicht oder Stoff­wechsel­er­kran­kungen bis ins Erwach­senen­alter haben. Man weiß, je abwechs­lungs­reicher die Er­näh­rung der Mutter während der Schwanger­schaft und Still­zeit ist, desto auf­ge­schlos­sener sind Babys für neue Lebens­mittel und Geschmacks­richtungen.

Wichtig ist jedoch Qualität vor Quantität! Obwohl der Bedarf an bestimmten Vitaminen und Mineral­stoffen bereits vor Beginn der Schwanger­schaft erhöht ist, heißt dies nicht, dass Sie nun doppelt so viel essen sollten als bisher.

Ernährungs­bedarf

2. Trimenster

Erst im zweiten Drittel der Schwanger­schaft (13.-27. SSW) erhöht sich der Energie­bedarf um eine Zwischen­mahlzeit, wie zum Beispiel:

  • 1 Schüssel Müsli mit 1 Becher Natur­joghurt (250 g), 4 EL Hafer­flocken und eine Hand voll Obst
  • 1 Stück Vollkorn­brot mit 1 Blatt Schinken, 1 Blatt Käse und Paprika­stiften
  • 1 Apfel und 1 Packung Butter­milch (500 ml)
3. Trimenster

Im dritten Schwanger­schafts­drittel (28.-40. SSW) steigt der Bedarf um eine zusätz­liche Mahl­zeit an, wie zum Beispiel:

  • Zanderfilet mit Kartoffeln und Brokkoli
  • Couscous-Salat mit Apfel und 1 EL Wal­nüssen

Ernährungs­pyramide

Als Basis für eine gesunde und aus­ge­wogene Ernährung gilt die öster­reichi­sche Ernäh­rungs­pyramide für Schwangere und Stillende:

Tipp

Sprechen Sie bereits bei einem Schwanger­schafts­wunsch mit Ihrem:Ihrer Arzt:Ärztin und machen Sie bei Bedarf einen Nähr­stoff­check bei einem:einer Diätolog:in.